Googles Antwort auf Amazons Alexa, Apples Siri und Microsofts Cortana heißt erstmal banal Google Assistant. Google enthüllte den Sprachassistenten zuerst im Mai 2016 und brachte ihn zeitgleich mit den Google Pixel und Pixel XL Smartphones auf den Markt. Aber nicht nur auf beiden Smartphones hielt der Google Assistant Einzug, denn auch Google Home (Google´s vernetztes Zuhause), sowie die Smartwatch Android Wear 2.0 bekamen das Upgrade. Doch mittlerweile baut Google die Modellbreite, die für den Sprachassistenten geeignet ist, deutlich aus. Smartphones mit Android Version 6.0 oder höher und zugleich einem Arbeitsspeicher von 1,5 GByte, sowie einer Displayauflösung von mindestens 1280×720 Pixel, sind Assistant tauglich gemacht worden. Dies schließt zwar immer noch knapp zweidrittel aller Android Handys aus, aber Google arbeitet an einer flächendeckenden Lösung. Leider hat Google von Anfang an alle Tablet-Nutzer ausgeschlossen, somit eine Einschränkung gegenüber der Konkurrenz.

Interessant zu wissen, der Google Assistant wird künftig den bereits vorhandenen Dienst Google Now ersetzen. Jeder der bereits ein Android Smartphone verwendet, kennt wahrscheinlich bereits die vorhandenen Features von Google Now. Der Dienst liefert Informationen über Orte, wo Du Dich gerade befindest, Deine bevorzugten Reiseziele oder auch einfach Informationen über Deine Interessen. Ebenso erlaubte es Dir Nachrichten zu verschicken, Termine und Verabredungen zu checken, genauso wie Apple´s Siri auf dem iPhone oder iPad. Doch der Google Assistant fusioniert diese Eigenschaften mit einer künstlichen Intelligenz und kreiert somit ein mit Dir interagierendes System, das auf Deine Bedürfnisse eingeht und sich anpasst.

Funktionen des Google Assistant

Der Google Assistant unterstützt derzeit die Sprachen Englisch und Deutsch, aber wird im Laufe des Jahres 2017 die Verfügbarkeit für deutlich mehr Sprachen ausbauen. Kontrovers daran ist, dass der Sprachassistent Übersetzungen für mehr als 100 Sprachen liefert und Dir dabei hilft Sprachbarrieren zu überwinden. Neben gewöhnlichen Funktionen, wie dem Liefern von Wetterinfos, dem Erstellen von Erinnerungen oder dem informativen Anzeigen von Wikipedia-Einträgen, hat der Google Assistant noch viel mehr zu bieten.

Der Sprachassistent kann Verbindungen zu diversen Apps aufbauen und mit diesen interagieren. Dazu zählen Paypal, Uber, Spotify, Hue, Netflix oder Youtube, um nur einige zu nennen. Somit ist es beispielsweise auch ein Einfaches über den Google Assistant überall wo du bist Musik über Streaming Dienste abzuspielen oder nach Videos zu suchen. Wer den Sprachassistent nutzt, bekommt zusätzlich alle eigenen Fotos auf Google Photos sofort verfügbar gemacht. Das tolle Feature daran ist, dass Deine Fotos nach Orten und Inhalten geordnet werden. Google als intelligenteste Suchmaschine, integriert in die Google Photos Funktion zusätzlich eine Gesichtserkennung, und ordnet Alben automatisch den Gesichtern zu.

Nachrichten ans smarte Zuhause

Da die Suchmaschine auch als Vorreiter für neue Technologien bekannt ist, wurde dem Google Assistant eine neue App namens Allo zur Seite gestellt. Sie soll als direkte Konkurrenz zu WhatsApp fungieren und sich als DIE Messaging App für Smartphones mit dem Google Assistant etablieren. Aber natürlich können auch per Sprachbefehl Nachrichten per WhatsApp versendet werden. Genauso wie bei der Konkurrenz kann eine Verbindung zum SmartHome hergestellt werden. Bevorzugt wird natürlich die hauseigene Google Home Technologie, um Lichter zu dimmen, die Heizung zu regeln oder die Rollos herunter zu lassen.

Zusammenfassend liefert der Google Assistant genau die Infos die Du brauchst, bevor Du überhaupt gefragt hast und dass nur mit einem Klick bzw. einen Befehl. Ausbaufähig ist die Modellübergreifende Nutzung auch auf anderen Android basierten Geräten.

 

Du möchtest wissen was die Konkurrenz zum Thema Sprachassistenten zu bieten hat? In unserer Strecke stellen wir sie Dir vor. Ob Apples Siri,  Samsungs Bixby oder Amazons Alexa, erfahre mehr.